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Wohnzimmermöbel

 

A

Anbauwand: Modulares Möbelsystem aus mehreren Korpuselementen, die horizontal und vertikal kombiniert werden und durch einheitliche Gestaltung sowie präzise Anschlussmöglichkeiten eine geschlossene Wohnwand bilden.

Anrichte: Niedriges Sideboard mit Stauraum für Geschirr und Textilien, das traditionell im Essbereich steht und durch seine zurückhaltende Höhe von 80-100 cm die Raumwirkung nicht dominiert.

Armlehne: Seitliche Auflagefläche an Sitzmöbeln zur Stützung der Unterarme, die ergonomisch geformt und in angemessener Höhe von 18-25 cm über der Sitzfläche angeordnet sein muss.

Ausziehfunktion: Mechanische Vorrichtung zur Vergrößerung der Nutzfläche bei Tischen oder Sofas, die durch Auszugssysteme, Klappen oder Einlegeplatten realisiert wird und präzise Führungen erfordert.

Ausziehtisch: Tisch mit variabler Plattengröße durch ausziehbare Elemente, der mittels Kulissenauszug oder Synchronauszug erweitert wird und Einlegeplatten zur Flächenvergrößerung aufnimmt.

B

Bar-Element: Hochformatiger Schrank oder Vitrine zur Aufbewahrung von Getränken und Gläsern, oft mit speziellen Einsätzen für Flaschen und integrierter Beleuchtung ausgestattet.

Beistelltisch: Kleiner, mobiler Tisch zur flexiblen Ergänzung der Sitzgruppe, der durch sein geringes Gewicht und kompakte Abmessungen einfach positioniert werden kann.

Beleuchtungseinbau: Integration von Leuchtmitteln in Möbelkorpusse durch Ausschnitte, Blenden und Transformatoren, die besondere Anforderungen an Wärmeableitung und Elektroinstallation stellen.

Bettkastenfunktion: Stauraum unter der Sitzfläche von Schlafsofas oder Polstermöbeln, der durch aufklappbare oder ausziehbare Konstruktionen zugänglich gemacht wird.

Bettsofa: Multifunktionales Sitzmöbel mit ausklappbarer oder ausziehbarer Liegefläche, dessen Mechanik präzise Scharniere und stabile Rahmenkonstruktionen erfordert.

Buffet: Traditionelles Anrichtemöbel mit Aufsatzschrank, das durch seine zweiteilige Konstruktion und reiche Ausstattung mit Schubladen und Türen charakterisiert ist.

Buche: Hartes, helles Laubholz mit feiner Textur und dezenter Maserung, das durch seine Festigkeit und gute Dämpfbarkeit für Polstermöbel und massive Tischkonstruktionen geschätzt wird.

C

Chaiselongue: Liegesofa mit erhöhter Rückenlehne an einem Ende, das traditionelle Polstertechniken und präzise Holzrahmenkonstruktionen vereint und als Ruhemöbel dient.

Clubtisch: Niedriger, oft runder oder ovaler Tisch für die Sitzgruppe, der durch seine reduzierte Höhe von 40-50 cm auf die Sitzhöhe von Polstermöbeln abgestimmt ist.

Couchtisch: Zentrales Tischmöbel vor dem Sofa mit niedriger Höhe von typischerweise 35-50 cm, das in verschiedenen Materialien und Formen ausgeführt wird und oft zusätzlichen Stauraum bietet.

D

Deckplatte: Obere Abschlussplatte von Korpusmöbeln und Tischen, die als sichtbare Oberfläche besonders hochwertig veredelt wird und konstruktiv Verbindungen zu Seitenwänden oder Beinen aufnimmt.

Designervitrine: Hochwertige Glasvitrine mit reduzierten Rahmen und hochwertigen Beschlägen, die durch ihre transparente Gestaltung Sammlerstücke optimal präsentiert.

Dielenmöbel: Funktionale Möbelkombination für den Eingangsbereich mit Garderobe, Schuhschrank und Sitzgelegenheit, die kompakte Abmessungen und praktische Aufteilung vereint.

Drehtür: An vertikaler Achse schwenkende Schranktür mit Topfbändern oder Fitschenbändern, deren Öffnungswinkel je nach Anschlagsituation variiert und präzise Justierung erfordert.

E

Eckbank: Winkelförmige Sitzgelegenheit für Essplätze, die durch ihre Rahmenkonstruktion mit Polsterauflage charakterisiert ist und oft integrierten Stauraum unter der Sitzfläche bietet.

Eckschrank: Schrank zur optimalen Nutzung von Raumecken, der durch spezielle Korpusgeometrien mit abgeschrägten oder abgerundeten Fronten die schwer nutzbaren Bereiche erschließt.

Ecksofa: Winkelförmige Sitzgarnitur aus mehreren Elementen, deren Verbindung durch Metallwinkel oder Verbindungsbeschläge kraftschlüssig und lösbar gestaltet wird.

Einlegeboden: Höhenverstellbarer Zwischenboden in Vitrinenkorpussen, der auf Bodenträgern oder Glasbodenhaltern ruht und flexible Raumaufteilung für unterschiedlich große Exponate ermöglicht.

Esche: Hartes, elastisches Laubholz mit markanter Maserung und guter Biegefestigkeit, das sich für Möbel mit geschwungenen Formen eignet und eine natürliche, lebendige Optik bietet.

Essgruppe: Funktionale Einheit aus Esstisch und Stühlen, deren Dimensionierung auf Personenzahl und Raumgröße abgestimmt wird und harmonische Gestaltung voraussetzt.

Esstisch: Zentrales Möbel für Mahlzeiten mit Standardhöhe von 74-78 cm, dessen Plattengröße nach der Faustregel von 60 cm Breite und 40 cm Tiefe pro Person bemessen wird.

F

Fachboden: Tragende horizontale Platte im Korpusinneren zur Lastabtragung und Raumgliederung, die je nach Spannweite und Belastung dimensioniert wird und Durchbiegungsgrenzen einhalten muss.

Fernsehschrank: Spezialmöbel zur Aufnahme audiovisueller Geräte mit Kabelführung, Lüftungsöffnungen und passenden Innenmaßen, das die technischen Anforderungen moderner Unterhaltungselektronik erfüllt.

Flachbildschirm-Halterung: Wandbefestigung oder Standfuß für Bildschirme, die statische Berechnungen für die Lastaufnahme erfordert und häufig in TV-Möbel integriert wird.

Furnierbild: Gestalterische Anordnung von Furnierblättern nach Maserung und Farbe, die durch spiegelbildliche oder fortlaufende Verlegung dekorative Effekte erzeugt und hohe handwerkliche Präzision erfordert.

Fußleiste: Abschlussleiste am unteren Korpusrand zur Verdeckung von Bodenabständen und zum Schutz vor Verschmutzung, die als Sockelblende oder Standfuß ausgeführt sein kann.

G

Garderobenschrank: Hochschrank zur Aufbewahrung von Oberbekleidung mit Kleiderstange und typischer Korpustiefe von 55-60 cm, der Bewegungsraum für Kleiderbügel bieten muss.

Gesims: Profilierte Abschlussleiste am oberen Korpusrand als gestalterisches Element, das klassische Möbel veredelt und durch sein Schattenprofil plastische Wirkung erzeugt.

Glas: Transparentes oder transluzentes Material für Vitrinen, Tischplatten und Türfüllungen, das als Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) Bruchsicherheit gewährleistet.

Glasbodenträger: Beschlag zur Aufnahme und Fixierung von Glasböden durch geklebte Halter oder aufgelegte Träger, der die punktuelle Lasteinleitung in den Korpus ermöglicht.

Glastür: Transparente oder transluzente Schranktür aus Sicherheitsglas, die rahmenlos mit Glasbeschlägen oder gerahmt ausgeführt wird und besondere Sorgfalt bei der Montage erfordert.

H

Highboard: Hochformatiges Korpusmöbel mit Höhe zwischen 100-150 cm, das als freistehendes Möbel oder Wandelement dient und durch seine vertikale Ausrichtung Raumhöhe betont.

Hängevitrine: Wandmontiertes Korpusmöbel mit Glastüren zur Präsentation von Sammlerstücken, das durch verdeckte Aufhängungen optisch leicht wirkt und präzise Wandbefestigung erfordert.

Holzverbindung: Fügetechnik zur kraftschlüssigen Verbindung von Massivholzteilen durch Zinken, Schlitz-Zapfen, Dübel oder moderne Verbindersysteme, die handwerkliches Können demonstriert.

I

Intarsie: Einlegearbeit aus verschiedenfarbigen Hölzern, Metallen oder anderen Materialien zur Erzeugung dekorativer Muster, die höchste Präzision und gestalterisches Feingefühl verlangt.

Innenausstattung: Funktionale Einbauten im Korpusinneren wie Schubkästen, Auszüge, Fachböden und Kleinteilorganisation, die die Nutzbarkeit wesentlich bestimmen.

K

Kaminumbauung: Konstruktiver und dekorativer Rahmen um Kaminöffnungen, der aus massivem Holz oder furnierten Platten gefertigt wird und hitzebeständige Abstände wahren muss.

Kirschbaum: Edles Laubholz mit warmem, rötlichbraunem Farbton und feiner Textur, das durch seine natürliche Patinierung im Licht nachdunkelt und besondere Wertigkeit ausstrahlt.

Klappbeschlag: Mechanisches Scharnier zur Fixierung aufklappbarer Tischplatten oder Möbelteile, das in verschiedenen Öffnungswinkeln arretiert und sichere Bedienung gewährleistet.

Klapptisch: Tisch mit umklappbarer Platte zur Platzersparnis, der durch spezielle Beschläge in aufrechter Position fixiert wird und für kleine Wohnräume optimiert ist.

Konsolentisch: Schmaler, wandanliegender Tisch mit geringer Tiefe von 25-40 cm, der auf Konsolen oder Beinen ruht und als Ablage oder dekoratives Element dient.

Korpusmöbel: Grundform kastenförmiger Möbel aus miteinander verbundenen Platten, die durch systematischen Aufbau aus Boden, Deckel, Seiten und Rückwand charakterisiert sind.

Kredenz: Traditionelles Anrichtemöbel mit Schrank- und Schubladenteil, das als Vorgänger des Sideboards diente und oft aufwendige Schnitzarbeiten oder Intarsien aufweist.

L

Lamellentür: Schranktür aus horizontalen oder vertikalen Holzlamellen, die auf Rahmen montiert sind und durch ihre Struktur Belüftung ermöglichen sowie gestalterische Akzente setzen.

LED-Beleuchtung: Moderne Leuchtmitteltechnik zur Integration in Möbel durch flache Bauweise und geringe Wärmeentwicklung, die indirekte oder gerichtete Beleuchtungskonzepte ermöglicht.

Lesesessel: Bequemer Einzelsessel mit erhöhter Rückenlehne und Armlehnen, dessen Polsterung und Neigungswinkel auf längeres Sitzen ausgelegt sind.

Lowboard: Niedriges, langes Korpusmöbel mit Höhe von 40-60 cm, das als TV-Möbel oder Sideboard dient und durch seine horizontale Ausrichtung Raumbreite betont.

M

Mahagoni: Tropisches Edelholz mit rotbrauner Färbung und hervorragender Bearbeitbarkeit, das durch seine Dimensionsstabilität und edle Erscheinung für hochwertige Möbel geschätzt wird.

Massivholztisch: Tisch mit durchgängig aus Vollholz gefertigter Platte, die durch Verleimung schmaler Lamellen oder breiter Bohlen entsteht und natürliche Bewegungen durch Quellung und Schwindung zeigt.

Mediaboard: Spezialmöbel für Unterhaltungselektronik mit offenen und geschlossenen Fächern, Kabelführung und ausreichender Belüftung für elektronische Geräte.

Modulregal: Regalsystem aus kombinierbaren Einzelelementen, das flexible Konfiguration nach individuellen Anforderungen ermöglicht und durch Verbindungsbeschläge zusammengefügt wird.

N

Nussbaum: Hochwertiges Laubholz mit dunkelbrauner Färbung und markanter Maserung, das durch seine edle Optik und gute mechanische Eigenschaften für repräsentative Wohnmöbel prädestiniert ist.

Nische: Wandvertiefung zur Integration von Einbaumöbeln, die maßgenaue Anpassung der Korpusse erfordert und durch Verkleidung von Leibungen eine einheitliche Optik erzeugt.

O

Oberflächenversiegelung: Abschließende Behandlung zur Versiegelung des Holzes durch Lacke, Öle oder Wachse, die Schutz vor Feuchtigkeit und Verschmutzung bietet und die haptischen Eigenschaften bestimmt.

Ottomane: Gepolstertes Sitzmöbel ohne Rückenlehne mit Kissenauflage, das traditionell als Liegemöbel dient und durch seine niedrige Rahmenkonstruktion charakterisiert ist.

P

Paneel: Großformatige Wandverkleidung aus Holz oder Holzwerkstoffen, die durch Rahmenkonstruktionen mit Füllungen oder Stülpschalungen ausgeführt wird und Raumwirkung prägt.

Parketteinlage: Dekoratives Element aus verleimten Holzstücken nach Art des Parkettbodens, das in Tischplatten oder Möbelfronten eingelassen wird und handwerkliche Kunstfertigkeit zeigt.

Polstermöbel: Sitzmöbel mit gepolsterter Sitz- und Rückenfläche auf tragender Holzrahmenkonstruktion, deren Qualität durch Unterfederung, Polstermaterial und Bezugverarbeitung bestimmt wird.

Pultaufsatz: Aufbau auf Kommoden oder Sekretären mit Schreibfläche und Staufächern, der früher zur Korrespondenz diente und heute als dekoratives Element geschätzt wird.

R

Rahmenkonstruktion: Tragende Struktur aus miteinander verbundenen Leisten oder Kanthölzern, die bei Polstermöbeln, Rahmentüren und Tischgestellen die Stabilität gewährleistet.

Regalsystem: Offenes Aufbewahrungsmöbel aus horizontalen Böden und vertikalen Stützen, das durch modularen Aufbau flexible Anpassung an Raumsituationen ermöglicht.

Regalwand: Raumhohe Regalkonstruktion aus Einzelelementen oder als Ganzes gefertigtes System, das durch Wandbefestigung ausgesteift wird und große Stauflächen bietet.

Relaxsessel: Verstellbarer Einzelsessel mit Mechanik zur Anpassung von Rücken- und Fußteil, der durch aufwendige Polsterung und Gestelle höchsten Sitzkomfort bietet.

Rotkernbuche: Spezielle Buchenfärbung mit rotbraunem Kern durch natürliche Holzverfärbung, die besondere dekorative Wirkung erzeugt und für exklusive Möbel verwendet wird.

Rundbogen: Halbrund gewölbte Öffnung oder Kontur an Möbeln, die durch Dampfbiegen von Massivholz oder gebogene Furnierverleimung hergestellt wird.

S

Säulentisch: Tisch mit zentraler Mittelstütze statt Beinen, der freie Beinfreiheit bietet und dessen Fußkonstruktion ausreichende Standsicherheit gegen Kippmomente gewährleisten muss.

Schiebeladen: Horizontal verschiebliche Tür in Führungsschienen, die platzsparende Öffnung ermöglicht und durch Laufschienen an Ober- und Unterkante geführt wird.

Schrankelement: Einzelner Korpusschrank als Teil einer Wohnwand, der durch standardisierte Anschlussmaße mit anderen Elementen kombinierbar ist.

Schrankwand: Raumhohe Möbelkombination aus mehreren Korpuselementen, die als geschlossene Einheit erscheint und durch Verbindungsbeschläge zu einem statischen System wird.

Schubladenkorpus: Möbelteil mit übereinander angeordneten Schubkästen, der präzise Innenmaße und stabile Führungssysteme erfordert, um einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Sekretär: Traditionelles Schreibmöbel mit aufklappbarer Schreibfläche und dahinterliegenden Fächern, das durch seine kompakte Bauweise Arbeitsplatz und Stauraum vereint.

Sideboardkombination: Mehrteilige Anordnung niedriger Schrankelemente, die durch einheitliches Design und flexible Anordnung individuelle Raumlösungen ermöglicht.

Sitzhöhe: Vertikaler Abstand von Bodenkante bis Oberkante der Sitzfläche, der ergonomisch zwischen 42-48 cm für Stühle und 38-45 cm für Sofas liegen sollte.

Sockel: Unterbau von Korpusmöbeln zur Bodenfreistellung, der als durchlaufende Fußleiste oder als Einzelfüße ausgeführt wird und Standsicherheit sowie Reinigungsfähigkeit gewährleistet.

Sofa: Gepolstertes Sitzmöbel für mehrere Personen mit Rückenlehne und Armlehnen, dessen Rahmenkonstruktion aus Massivholz oder stabilen Holzwerkstoffen gefertigt wird.

Standvitrine: Freistehendes Glasschrankmöbel zur Präsentation von Sammlerstücken, das durch verglaste Seiten Rundumsicht ermöglicht und oft integrierte Beleuchtung aufweist.

Stellfläche: Nutzbare horizontale Fläche auf Regalen, Tischen oder in Vitrinen, deren Dimensionierung nach zu lagernden Objekten erfolgt und Tragfähigkeit berücksichtigen muss.

Stollenkonstruktion: Traditionelle Rahmenbauweise mit vertikalen Stollen und horizontalen Riegeln, die durch Zapfenverbindungen gefügt wird und bei Massivholzmöbeln Anwendung findet.

Stuhlsitz: Sitzfläche aus Massivholz, Sperrholzformteilen oder Polsteraufbau, die ergonomisch geformt und auf das Gestell montiert wird.

T

Tablar: Synonym für Fachboden oder Regalebene, das insbesondere bei offenen Regalsystemen und Vitrinen verwendet wird.

Teak: Tropisches Hartholz mit hohem Ölgehalt und natürlicher Witterungsbeständigkeit, das durch seine goldbraune Färbung und Dauerhaftigkeit für hochwertige Möbel geschätzt wird.

Tischbein: Vertikale Stütze der Tischkonstruktion, die als gedrechseltes, profiliertes oder eckiges Massivholzteil oder als Metallgestell ausgeführt wird.

Tischplatte: Horizontale Nutzfläche des Tisches, die aus massivem Holz, furnierten Trägerplatten oder Glas gefertigt wird und deren Befestigung Holzbewegungen berücksichtigen muss.

TV-Bank: Spezialisiertes Lowboard zur Aufnahme von Fernsehgeräten mit ausreichender Tragfähigkeit, Medientechnikfächern und Kabelführung.

TV-Element: Einzelner Schrankkorpus innerhalb einer Wohnwand, der speziell für audiovisuelle Geräte konzipiert ist und entsprechende Ausschnitte und Belüftung aufweist.

U

Unterbau: Tragende Konstruktion unter Tischplatten oder Sideboards, die als Gestell, Wangen oder Korpuselemente ausgeführt wird und die Lastabtragung gewährleistet.

Unterschrank: Bodenstehendes Korpusmöbel als Basis für Aufsatzschränke oder Vitrinen, das Stauraum bietet und die Gesamthöhe der Möbelkombination bestimmt.

V

Vertäfelung: Wandverkleidung aus Holzpaneelen mit Rahmenkonstruktion, die traditionell zur Raumgestaltung dient und durch Füllungen mit Massivholz oder Furnieren ausgeführt wird.

Vitrine: Schrank mit verglasten Fronten und häufig Seiten zur Präsentation wertvoller Objekte, der durch integrierte Beleuchtung und hochwertige Glasbeschläge charakterisiert ist.

Vitrinenschrank: Kombination aus geschlossenem Unterschrank und verglastem Oberschrank, die praktischen Stauraum mit Präsentationsfläche verbindet.

Vollauszug: Führungssystem für Schubladen, das vollständiges Herausziehen ermöglicht und damit kompletten Zugang zum Stauraum bietet, was besonders bei tiefen Korpussen vorteilhaft ist.

W

Wandboard: Schmales, wandmontiertes Regalbrett ohne sichtbare Tragkonstruktion, das durch verdeckte Befestigungen optisch schwebt und als Ablage oder Präsentationsfläche dient.

Wandpaneel: Dekorative Holzverkleidung zur Wandgestaltung, die als rahmenlose Stülpschalung oder als Rahmenkonstruktion mit Füllungen ausgeführt wird.

Wandregal: An der Wand befestigtes offenes Regalsystem, das durch Konsolen, Winkel oder Regalsysteme getragen wird und flexible Raumnutzung ermöglicht.

Wangentisch: Tisch mit massiven seitlichen Stützplatten als tragende Konstruktion, die durch Querverbindungen ausgesteift werden und charakteristische Optik erzeugen.

Weichholz: Nadelholz mit geringerer Rohdichte und Festigkeit, das für sichtbare Wohnmöbel weniger geeignet ist und hauptsächlich für Unterkonstruktionen verwendet wird.

Wildeiche: Eichenholz mit natürlicher Sortierung einschließlich Ästen und Farbabweichungen, das rustikalen Charakter betont und bewusst unregelmäßige Optik zeigt.

Winkelschrank: Eckschrank mit rechtwinklig zueinander stehenden Korpusseiten, der Raumecken optimal nutzt und durch spezielle Türanschläge funktional gestaltet wird.

Wohnlandschaft: Großzügige Polstermöbelkombination aus mehreren verbundenen Elementen, die flexible Sitzkonstellationen ermöglicht und Raumzonen definiert.

Wohnwand: Zusammenhängendes Möbelsystem aus Schrank-, Regal- und Medienelementen, das eine komplette Raumwand möbliert und durch einheitliche Gestaltung wirkt.

Z

Zargenrahmen: Umlaufende Rahmenkonstruktion bei Tischen und Polstermöbeln, die Stabilität bietet und die Verbindung zwischen Beinen und Platte beziehungsweise Sitzfläche herstellt.

Zinkenverbindung: Traditionelle kammförmige Eckfügung mit ineinandergreifenden Zinken, die durch große Verleimflächen hohe Festigkeit erzeugt und handwerkliches Können zeigt.

Zierleiste: Profiliertes Schmuckelement zur optischen Gliederung von Möbelfronten, das durch Verleimung oder Verstiftung befestigt wird und stilistische Epochen charakterisiert.

Zwischenboden: Mittlerer Fachboden zur Unterteilung hoher Korpusfächer, der fest eingebaut oder verstellbar ausgeführt wird und optimale Raumausnutzung ermöglicht.

 


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